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Das Programmheft Januar bis März 2012 finden Sie hier.

Bericht über die Internationale Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des August Bebel Instituts am 30.10.2010 in Berlin (Audio, 9 min). Bericht anhören
Berichte zu Veranstaltungen des August Bebel Instituts
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Solidarität und Freiheit, Austausch und Diskussion, Bürgernähe und der Einsatz für Schwächere das sind einige der Überzeugungen und Werte, die Berliner Sozialdemokrat/innen als Leitlinien für ihr politisches Engagement angeben. Das Multimedia-Projekt »Werkstatt Linke Lebensläufe« fängt einige dieser Bekenntnisse ein. Es erforscht die Biographien herausragender Berliner Sozialdemokrat/innen der Nachkriegszeit und stellt sie auf einer Website der Öffentlichkeit vor. Sechs Lebensläufe wurden bisher zusammengetragen. Die Portraits von: Gisela Mießner, Ella Kay, Harry Ristock, Eberhard Hesse, Ahmet Iyidirli, Ingrid Stahmer. Weitere werden folgen. Im Internet: www.linke-lebensläufe.de
Zum 100-jährigen Jubiläum des ANC
Zwei Ausstellungen, ein Programm: Friedrich-Ebert-Stiftung und August Bebel Institut
Das Gesamtprogramm finden Sie online: www.fes.de/anc100/
Galerie des August Bebel Instituts
Öffnungszeiten MoFr, 1018 Uhr
Boykotts von südafrikanischem Obst, Kampagnen zur Befreiung politischer Gefangener, Proteste gegen die Zusammenarbeit der BRD mit Südafrika ab den 1960er Jahren formierte sich in beiden deutschen Staaten eine engagierte und vielfältige Solidarität mit dem Kampf gegen Apartheid. Ein wichtiges Mittel dieser Arbeit waren Plakate. Anhand dieses Kampagnenmaterials und mit Interviews erzählt die Ausstellung die Geschichte der Anti-Apartheid-Solidarität in der BRD und der DDR.
In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Ort: Galerie des August Bebel Instituts, Müllerstr. 163, Berlin-Mitte
Begrüßung: Renate Tenbusch, Afrika-Referat der Friedrich-Ebert-Stiftung; Manuela Bauche, August Bebel Institut
Grußwort: Peter Senft (angefragt), ehem. Sozialreferent an der Deutschen Botschaft in Pretoria, Ingo Siebert, Geschäftsführer des August Bebel Instituts
Führung durch die Ausstellung
Mit den Ausstellungsmacherinnen Heike Hartmann und Susann Lewerenz
Anmeldung bis 17. Mai [S74.2]
Anti-Apartheid-Kampagnen in der BRD und DDR
Die Anti-Apartheid-Arbeit in Deutschland war von den Unterschieden zwischen den beiden deutschen Staaten geprägt: In der DDR war die Solidarität staatlicher Auftrag und das Solidaritätskomitee ein wichtiger Akteur, in der BRD hingegen waren es Vertreter/innen der Zivilgesellschaft, die die Zusammenarbeit des eigenen Staates mit dem Apartheid-Regime bekämpften. Es bestanden aber auch zahlreiche Gemeinsamkeiten und sogar Zusammenarbeit.
Vortrag und Diskussion mit: Jürgen Bacia, Politikwissenschaftler, Archiv für alternatives Schrifttum Duisburg, und Ilona Schleicher, Historikerin
Moderation: Manuela Bauche, August Bebel Institut
Anmeldung erbeten bis 23. Mai [S74.3]
Anti-Apartheid-Aktivist/innen erinnern sich
Die Unterstützung für den Kampf gegen Apartheid war in Deutschland vielfältig. Ehemalige Aktivist/innen berichten von Kampagnen wie jener gegen die nuklear-militärische Zusammenarbeit zwischen der BRD und Südafrika, von der materiellen Hilfe für den bewaffneten Kampf durch die DDR sowie von der Arbeit an der ANC-Zeitschrift „Sechaba“, die in London redigiert, zeitweise über West-Berlin in die DDR geschafft, dort gedruckt und nach Südafrika geschmuggelt wurde.
Podiumsdiskussion mit: Eric Singh, ehem. „Sechaba“; Peter Stobinski, ehem. Solidaritätskomitee der DDR; Ingeborg Wick, ehem. Anti-Apartheid-Bewegung Westdeutschland
Moderation: Manuela Bauche, August Bebel Institut
Anmeldung erbeten bis 6. Juni [S74.4]
Film von Gisela Albrecht und Angela Mai, ZA/D 2005, 107 min, OmU
Für viele Südafrikaner/innen bedeutete der Kampf gegen Apartheid Untergrund oder Exil, so für Jenny Cargill und Kevin Qhobosheane, die im Film porträtiert werden. Beide sie weiß und begütert, er schwarz und aus einfachen Verhältnissen waren beim Nachrichtendienst des bewaffneten Flügels des ANC aktiv. Ihr Engagement bedeutete getarntes Leben in Südafrika, Militärcamps in Angola und Schulungen in Ost-Berlin, Mut, Angst und Zweifel.
Film und Gespräch mit: Gisela Albrecht, Filmemacherin und ehemalige Journalistin in Apartheid-Südafrika
In Kooperation mit dem Moviemento Kino
Ort: Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22, Berlin Kreuzberg, Eintritt 5 Euro, Reservierung Tel. (030) 692 47 85 oder www.moviemento.de
Das Veranstaltungsarchiv finden Sie hier.
Titelfoto © zettberlin/photocase.com