Das Programmheft

Das aktuelle Programmheft zum Herunterladen (PDF)
 

 

 

Istanbul – Mexiko-City – Berlin: "Recht auf Stadt"

Bericht über die Internationale Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des August Bebel Instituts am 30.10.2010 in Berlin (Audio, 9 min). Bericht anhören
 

Veranstaltungsberichte

Berichte zu Veranstaltungen des August Bebel Instituts
Lesen Sie mehr...

 

Bookmark and Share

16. Januar bis 4. Februar 2012

Anders Bauen, Wohnen und Leben in Genossenschaften

Ausstellung und Begleitprogramm
In Kooperation mit dem Genossenschaftsforum e.V.

Mit dem „Internationalen Jahr der Genossenschaften“, machen die Vereinten Nationen 2012 auf die große Bedeutung der Genossenschaftsidee weltweit aufmerksam. Berlin war nicht nur ein Gründerzentrum der historischen Genossenschaftsbewegung, sondern ist davon noch heute, vor allem durch seine vielfältigen und starken Wohnungsbaugenossenschaften, geprägt.
Den Auftakt zum Genossenschaftsjahr macht im August Benel Institut eine Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften. Das Begleitprogramm widmet sich unterschiedlichen Aspekten der Genossenschaftsbewegung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Ausstellungszeiten: Mo–Do 14–18 Uhr
Galerie des August Bebel Institut, Müllerstr. 163 13353 Berlin
U+S-Bhf Wedding, Bus 120

 

Do 19. Januar, 18–20 Uhr

Gemeinsam mehr erreichen – Genossenschaften: ihre Geschichte und ihre Zukunft

Genossenschaften wuchsen Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer starken „dritten Säule“ der Arbeiterbewegung heran, getragen vom Prinzip der demokratischen Selbsthilfe. Welche Ziele und Hoffnungen verband die Gründergeneration mit dieser Idee? Welche Erfolge wurden damals errungen, welche Probleme bekämpft und welche Konflikte ausgetragen? Welches Potenzial steckt heute in der genossenschaftlichen Leitidee und den Berliner Wohnungsbaugenossenschaften?
Mit: Siegfried Heimann, Vorsitzender der Historischen Kommission der SPD Berlin; Barbara von Neumann-Cosel, Genossenschaftsforum e.V.
Moderation: Sabine Schneller, Historikerin
Anmeldung bis 15. Januar [S71.2]
 

Do 26. Januar, 18–20 Uhr

Weibliche Wege in Wohnungsbaugenossenschaften

In der „Single-Hauptstadt“ Berlin haben vor allem alleinerziehende und alleinstehende Frauen mit kleinem Einkommen das Nachsehen auf dem freien Wohnungsmarkt. Bieten Genossenschaften für diese wachsende Gruppe von weiblichen Wohnungssuchenden eine Alternative? Können sie Frauen den Zugang zum Wohnungsmarkt erleichtern und ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigen? Welche praktischen Erfahrungen gibt es mit gender-orientierten Genossenschaftsprojekten in Berlin und was lässt sich daraus für die Zukunft lernen?
Mit: Christiane Droste, GF UrbanPlus und Autorin („Vielfalt fördern in Wohnungsbaugenossenschaften“) sowie Vertreterinnen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Berliner Frauenwohnprojekten
Moderation: Sabine Schneller, Historikerin.
Anmeldung bis 22. Januar [S71.3]
 

Do 2. Februar, 18–20 Uhr

Sicher wohnen, unabhängig leben, soziale Kompetenzen fördern

Ansätze und Zukunft der Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin

Mehr als 80 Wohnungsbaugenossenschaften gibt es heute in Berlin. Gemeinsam ist ihnen das Prinzip der demokratischen Selbstverwaltung – mitunter deutlich verschieden sind sie hinsichtlich ihrer Mitgliederzahl und -struktur, ihres Wohnungsbestandes und ihrer Leitbilder. Vor welchen Zukunftsaufgaben stehen diese unterschiedlichen Genossenschaften heute? Welche Ziele verfolgen sie und welche praktischen Ansätze erproben sie? Wie können sie den Bestand an Mietwohnungen – auch durch Neubau – vergrößern?
Mit: Jörg Dresdner und Simone Felger, Vorstand EVM Berlin eG ; Ulrich Haneke, Vorstand Möckernkiez Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG; Richard Schmitz, Vorstand Am Ostseeplatz eG; Andreas Böhm, Vorstand DPF eG
Moderation: Sabine Schneller, Historikerin
Anmeldung bis 31. Januar [S71.4]
 

Sa 4. Februar, 16–18 Uhr

Traditionsmodell mit Zukunft

Chancen und Vielfalt genossenschaftlichen Handelns: Das Beispiel Stromwirtschaft

Genossenschaften sind stets verpflichtet, das Gemeinwohl ihrer Mitglieder zu fördern. Durch ihre demokratische und selbstverwaltete Struktur schaffen sie in vielen Bereichen eine dritte Handlungsalternative zwischen privaten Marktinteressen und staatlicher Daseinsvorsorge.
Welche neuen Aufgaben können Genossenschaften in Zukunft übernehmen? Welche Chancen haben Genossenschaften in der Energieversorgung als Produzenten, Verbraucher oder Netzbetreiber zu agieren?
Mit: Mathias Fiedler, Vorstand Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V.; Peter Weber, Vorstand Mietergenossenschaft SelbstBau eG; Luise Neumann-Cosel, BürgerEnergie Berlin eGiG;
Moderation: Sabine Schneller, Historikerin
Anmeldung bis 2. Februar [S71.5]
 

 

 

Das Veranstaltungsarchiv finden Sie hier.

 

Nach oben Stadt- u. KommunalpolitikZeitgeschichte Aktuelle ThemenJunge Leute