Berlin–Istanbul 2009:
20 Jahre Städtepartner

Im Jahr 2009 wurde das Jubiläum der Städteverbindung Berlin–Istanbul mit vielen Veranstaltungen in beiden Städten begangen.
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Konferenz-Bericht: Texte und Fotos (Broschüre)

Ich bin ich und wer bist du?

Interkultureller Dialog für Schüler/innen mit und ohne Migrationshintergrund. Ein Angebot des August Bebel Instituts für Berliner Sekundarschulen

Für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren ist die Polarisierung zwischen »Deutschen« und MigrantInnen ein zentrales Thema. Ein Hauptproblem sind permanente kleine Missverständnisse, die bis zu gewalttätigen Übergriffen eskalieren können. Hier ist es notwendig, einen lebendigen, geleiteten Dialog zu entwickeln. In unserem vierstündigen Workshops kommt es unter Anleitung von Theaterpädagoginnen zu einer intensiven Begegnung zwischen Schüler/innen mit unterschiedlichen Prägungen. Mit spielerischen Mitteln, Diskussionsrunden in Kleingruppen und über Partnerarbeit werden Vorurteile abgebaut und die Basis für ein künftig besseres Verständnis gelegt. Schwerpunkt ist das gegenseitige Zuhören und Sich-verstehen-lernen mit dem Ziel, konkrete positive Schritte für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Familie, Freizeit, Kiez und Schule zu unternehmen.
Diese Workshopreihe wird finanziert aus Mitteln des Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration.
Information und Anmeldung: Angela Görlich, Telefon (030) 691 53 62, agoerlich (at) web.de. Download PDF
 

Galerie des August Bebel Instituts
Ausstellung 8. Mai bis 10. Juni 2010, Eröffnung 7. Mai, 18 Uhr

 

Station Berlin – Gehst du weg? Kommst du an? Bleibst du hier?

Das Menschenrecht auf Asyl
Ausstellungsprojekt mit Hauptschüler/innen der Rudolf-Diesel-Oberschule Berlin-Wilmersdorf

Wer verlässt schon gerne seine Heimat? Aus welchen Gründen fliehen Menschen? Und was finden sie an den neuen Orten vor? Das Menschenrecht auf Asylsuche und seine historische Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte ist Gegenstand eines Schulprojektes mit Berliner Hauptschüler/innen. In Projekttagen an der Schule, aber auch in einer Exkursion durch die flüchtlingspolitische Szene Berlins setzen sich die Schüler/innen damit auseinander. Ihre Eindrücke und Ergebnisse münden in eine Ausstellung zum Thema, die die Schüler/innen - unterstützt von einer professionelle Grafikerin – selber gestalten.
Ausstellung: 7. Mai bis 11. Juni 2010; Ausstellungseröffnung: Fr 7. Mai, 18–20 Uhr in der Galerie des August Bebel Instituts
Information und Kontakt: Anette Wallentin, Tel (030) 4692-129
Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Förderprogramms »Menschen Rechte Bilden« durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ)
Download Faltblatt (PDF)

 

Rechtsextremismus ist das Gegenteil von Demokratie

Eine Spurensuche in Berlin
Exkursionen und Seminare für Schüler/innen und Auszubildende

Unsere Seminarangebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, insbesondere an Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende. Die fünftägigen Seminare der historisch-politischen Jugendbildung beinhalten Exkursionen zu authentischen Orten der Zeitgeschichte in Berlin und interaktive Workshopanteile. Die Jugendlichen werden dabei von einem erfahrenen pädagogischen Team und von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen begleitet. Die aktive Auseinandersetzung mit Demokratie fördert demokratische Einstellungen und hilft, politische Apathie zu überwinden. Unsere Exkursion versteht sich als Beitrag zur Entwicklung vielfältiger sozialer Kompetenzen durch intensive gemeinsame inhaltliche Erfahrungen. Die Jugendlichen werden dazu angeregt, sich selbst als »Zeitzeugen« von heute anzusehen – denn auch heute geht es darum, für die demokratische Idee aktiv einzustehen.
Das Seminarangebot wurde in langjähriger Zusammenarbeit durch das August Bebel Institut und den Verein Reichsbanner Schwarz Rot Gold – Bund aktiver Demokraten e.V. entwickelt und in über 50 Veranstaltungen mit Schüler/innen, Auszubildenden und Bundeswehrangehörigen verwirklicht. Beispielhaft seien hier genannt: Flughafenbetreibergesellschaft FraPort AG Frankfurt/Main (Hessen), Flugabwehrraketengruppe 22 Landsberg / Lech (Bayern) Amtsgericht Fankfurt / Main (Hessen) und die Integrierte Gesamtschule Erfurt (Thüringen)
Information und Kontakt: Anette Wallentin, Tel (030) 4692-129
 

Berlin–Istanbul

Netzwerk der politischen Bildung und des zivilgesellschaftlichen Dialogs zwischen den Partnerstädten

Berlin und Istanbul sind Partnerstädte – die Partnerschaft feierte 2009 ihr 20-jähriges Bestehen. Wir beteiligten uns an den Feierlichkeiten mit einem Ausstellungsprogramm »Haymatloz – Exil in der Türkei 1933–1945« in Kooperation mit dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und der Konferenz »Zivilgesellschaft(en) in Berlin und Istanbul« in Zusammenarbeit mit dem Forum Berlin Istanbul und vielen Partner/innen.
Das August Bebel Institut engagiert sich im Forum Berlin Istanbul (FBI), das in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei des Landes die Städtepartnerschaft fördert und weiterentwickelt. Gemeinsam mit Partner/innen hat das August Bebel Institut in diesem Rahmen die Arbeitsgruppe »Zivilgesellschaftlicher Dialog und politische Bildung Berlin–Istanbul« initiiert: Themen sind Demokratie, politische Prozesse, Zivilgesellschaft, Frauen und Gender und gesellschaftliche Vielfalt sowie Fragen der Jugendarbeit in Istanbul bzw. der Türkei und in Berlin.
Information und Kontakt: Ingo Siebert, Tel (030) 4692-121
Weitere Informationen: Städtepartnerschaft Berlin–Istanbul, Forum Berlin Istanbul e.V.
 

Werkstatt Linke Lebensläufe

In der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Berlins seit 1945 spielten Sozialdemokraten immer eine prägende Rolle. Die Lebensläufe der einzelnen Akteure sind untrennbar eng mit der Geschichte der Stadt verbunden und berichten von zahlreichen Episoden mit weitreichender, zum Teil weltpolitischer Bedeutung. Solch außerordentliche und bedeutsame Lebensgeschichten erforschen wir mit der „Werkstatt Linke Lebensläufe“ und stellen sie in Wort, Ton und Bild vor. So soll an politisch aktive Persönlichkeiten aus der Berliner Sozialdemokratie und den Sozialen Bewegungen erinnert werden, die maßgeblich Anteil am Wirken der Berliner Politik hatten und deren Namen in der Öffentlichkeit zunehmend in Vergessenheit geraten. Gleichzeitig wird die sehr bewegte Geschichte Berlins der vergangenen sechs Jahrzehnte neu beleuchtet.
Information und Kontakt: Daniela Honigmann, Tel. (030) 4692-123

 

 

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