
19.6.2009: Auftakt in Istanbul NGOs aus Berlin luden zum Dialog ein. Fotos und Berichte
»Zivilgesellschaft(en) in Berlin und Istanbul« Konferenz im Oktober 2009 in Berlin
Eindrücke von der Konferenz mit 27 Teilnehmer/innen aus Istanbul, Vertret/innen von NGOs, Verbänden und Initiativen. Ein ausführlicher Konferenzbericht folgt.

















Fotos: Fernando Miceli und ABI
Berlin und Istanbul sind seit 1989 durch eine Städtepartnerschaft verbunden die Partnerschaft wird 2009 zwanzig Jahre alt. In Berlin und in Istanbul wird das Jubiläum 2009 mit Kulturfestivals in beiden Städten begangen. Die Festivals werden im Frühjahr 2009 in Istanbul und im Herbst 2009 in Berlin stattfinden. Vom Land Berlin wurde die Kulturprojekte Berlin GmbH mit der Durchführung beauftragt.
Als Beitrag zum Jubiläumsjahr bereiten das August Bebel Institut und das Forum Berlin Istanbul in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung, dem BUND Berlin-Brandenburg, dem Migrationsausschuss der IG Metall Berlin, dem Türkischen Bund Berlin-Brandenburg (TBB) und der Werkstatt der Kulturen die Durchführung einer Konferenz zur Vernetzung der Zivilgesellschaften beider Städte vor.
Die Konferenz wird vom 6. bis 10. Oktober 2009 in Berlin stattfinden. Am 19.Juni 2009 findet eine vorbereitende Auftaktveranstaltung in Istanbul statt. Die Konferenz ist Bestandteil der Berliner Beiträge zum Jubiläumsjahr.
Förderung des zivilgesellschaftlichen Austauschs
Anliegen der Konferenz ist es, Vertreter/innen von Organisationen und Initiativen beider Städte aus jeweils ähnlichen Themenbereichen für vier Tage in Berlin zusammenzuführen. Die Gäste aus Istanbul sollen intensive Einblicke in die Arbeit der Berliner Organisationen erhalten. Hierdurch sollen sich langfristige Austausch- und Kooperationsbeziehungen entwickeln. Eingeladen sind 24 Istanbuler Akteurinnen und Akteure von Intitiativen aus folgenden Themenfeldern: Stadtentwicklung, Arbeit, Umwelt, Frauen- und Genderpolitik.
Das Ziel der Konferenz ist es weiterhin, zu einer verstetigten zivilgesellschaftlichen Fundierung der Städtepartnerschaft mit Istanbul beizutragen. Neben den bereits gut entwickelten Beziehungen zwischen beiden Städten im Bereich des Kulturaustauschs sind Kontakte zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen bisher vergleichsweise schwach ausgebaut. Die Konferenz soll hier neue Impulse geben.
Dezentrale Ausrichtung der Konferenz
Nach einem zentralen Auftakt zu Beginn der Konferenz am 6. Oktober 2009 werden an den beiden darauffolgenden Tagen (7./8. Oktober) dezentrale Aktivitäten an verschiedenen Orten in den Bezirken stattfinden. Geplant sind Workshops, Projekt-Besuche, Treffen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gespräche mit Fachleuten, Wissenschaftler/innen und mit Vertreter/innen aus der Berliner Politik und der Verwaltung.
Das Programm für diese beiden Tage wird von den gastgebenden Berliner Organisationen eigenständig ausgestaltet und betreut werden. Für den 9. Oktober ist eine gemeinsame Auswertungs- und Abschlussveranstaltung mit allen Teilnehmenden und der interessierten Öffentlichkeit vorgesehen.
Themenfokus: Stadt als Ort zivilgesellschaftlichen Engagements
Das gemeinsame Anliegen der beteiligten Organisationen und Initiativen, sich in die Entwicklungen und politischen Prozesse in ihrer Stadt in Istanbul, in Berlin oder auch in beiden Städten einzubringen, diese kritisch zu begleiten und emanzipatorische Veränderungen zu befördern, soll im Fokus der Konferenz stehen. Die Konferenz soll solche Initiativen und Organisationen zusammenführen, deren Ziel die Schaffung guter Lebensbedingungen in den beiden Städten ist, und die sich dafür aktiv in die Öffentlichkeit ihrer Stadt einbringen.
Von besonderem Interesse für die Lebensbedingungen und das zivilgesellschaftliche Engagement in beiden Städten sind die vier Handlungsfelder Stadtentwicklung, Arbeit, Umwelt, Frauen- und Genderpolitik, die in der Konferenz eine besondere Gewichtung erhalten. Jedes der vier Handlungsfelder wird durch eine gastgebende Institution aus Berlin, die mit dem Themenbereich inhaltlich vertraut ist, koordiniert werden.
Die Kooperationspartner/innen
August Bebel Institut und Forum Berlin Istanbul in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, dem BUND Berlin-Brandenburg, dem Migrationsausschuss der IG Metall Berlin, dem Türkischen Bund Berlin-Brandenburg (TBB) und der Werkstatt der Kulturen.
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Eine Veranstaltung von im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Istanbul in Zusammenarbeit mit Kulturprojekte Berlin und mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
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